Vorjahressieger Hyundai vor der WRC-Rallye Deutschland

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Mit guten Erinnerungen reist Hyundai Motorsport in dieser Woche (20.-23. August 2015) zur ADAC Rallye Deutschland, dem neunten Lauf der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Im vergangenen Jahr war dem Team beim deutschen WM-Gastspiel ein Doppelsieg geglückt. Bei ihrem Heimspiel tritt die im fränkischen Alzenau ansässige Mannschaft erstmals bei einer Asphalt-Rallye mit vier Hyundai i20 WRC an. Thierry Neuville (Startnummer 7) und Dani Sordo (# 8), die im vergangenen Jahr in Deutschland die Positionen eins und zwei belegten, starten erneut für das Hyundai Shell World Rally Team. Das Hyundai Mobis World Rally Team wird von Hayden Paddon (# 20) und zum zweiten Mal durch Kevin Abbring (#10) vertreten.

„Der Sieg im Vorjahr kam für uns etwas unerwartet, da unser Projekt noch sehr jung war“, sagt Thierry Neuville/B: „Wir werden auch diesmal wieder unser Bestes geben und hoffentlich so schnell sein wie im Vorjahr. Die Rallye wird nicht weit entfernt von meiner Heimatstadt Sankt-Vith ausgetragen, daher werden viele Verwandte und Freunde kommen und mich unterstützen. Mein Bruder startet ebenfalls bei der Rallye.“

Teamkollege Dani Sordo/E kann ebenso auf eine erfolgreiche Bilanz in Deutschland zurückblicken: 2013 gewann er, im vergangenen Jahr wurde er Zweiter. „Für mich ist die Rallye etwas Besonderes“, so der Spanier. „Die engen, kurvigen Passagen in den Weinbergen und die Prüfungen auf dem Truppenübungsplatz Baumholder machen mit dem Hyundai i20 WRC sehr viel Spaß.“

Für Hayden Paddon und Co-Pilot John Kennard steht dagegen das Sammeln von Erfahrung im Vordergrund, das das Duo noch nicht oft auf Asphalt gefahren ist. Hyundai-Testfahrer Kevin Abbring kommt zum dritten Mal bei einem WM-Lauf zum Einsatz. Die ADAC Rallye Deutschland wird erneut rund um Trier ausgetragen. Start und Ziel ist wieder vor der berühmten Porta Nigra. Der deutsche WM-Lauf gilt als die schwierigste Asphalt-Veranstaltung im WRC-Kalender. Besonders die kurvigen Abschnitte in den Weinbergen an der Mosel (am Freitag und am Sonntag) und die Prüfungen in Baumholder (am Samstag) mit den berüchtigten Hinkelsteinen stellen die Fahrer vor große Herausforderungen. Neu in diesem Jahr sind zwei aufeinanderfolgende Prüfungen auf der „Panzerplatte“ sowie die Rückkehr zu den anspruchsvollen Abschnitten in Bosenberg im Saarland, die zuletzt 2011 befahren wurden. Insgesamt führt die Rallye über 21 Wertungsprüfungen, die eine Länge von insgesamt 374,43 Kilometern haben. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 21. August 2015

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