VW Golf R Variant: Exclusiver Sportwagen

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Volkswagen hat den sportlichsten Allrounder der kompakten Klasse in Europa auf den Markt gebracht: den neuen Golf R Variant. Erstmals seit dem Bestehen der Baureihe – die erste Generation debütierte 2002 – startet der Golf R, die Ikone der allradgetriebenen Kompaktsportwagen, damit als Kombi durch. Das exklusive Modell ist 221 kW / 300 PS stark. Der Turbomotor des Golf R Variant überträgt bis zu 380 Nm Drehmoment über ein serienmäßiges 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) an den permanenten Allradantrieb 4MOTION.

Die Verteilung der Antriebskraft über alle vier Räder ist ein Garant für ein Höchstmaß an Traktion, Performance und aktive Sicherheit. Für pure Dynamik sorgen zudem ein Sportfahrwerk (20 mm abgesenkt), die innovative Progressivlenkung und das – für den Einsatz auf der Rennstrecke – komplett deaktivierbare ESC Sport. Zu den optionalen Highlights gehört die neueste Generation der adaptiven Fahrwerksregelung DCC samt einer Fahrprofilauswahl mit einem Race-Modus.

Aus dem Stand heraus beschleunigt er in 5,1 Sekunden auf 100 km/h. Bei 250 km/h wird der Sportwagen unter den Kombis elektronisch abgeregelt. Wie effizient der aufgeladene Vierzylindermotor des Golf R Variant arbeitet, zeigen seine Verbrauchs- und Emissionswerte: Im neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) genehmigt sich der sportlichste Golf Variant aller Zeiten lediglich 7,0 l/100 km; dieser Wert entspricht einer CO2-Emission von 164 g/km.

Der Golf R Variant ist einer der wenigen Sportwagen, die auch vor raumeinnehmenden Freizeitaktivitäten oder einer kompletten Familie nicht kapitulieren. Mit einem Stauvolumen von 605 Litern (bis zur Höhe der Rücksitzlehne beladen) bietet der Volkswagen selbst mit fünf Personen an Bord einen beachtlich großen Kofferraum.

Im Exterieur folgt der Golf R Variant bis zu den B-Säulen der souveränen Linienführung des Schrägheckmodells. Ab den Fondtüren entwickelt sich dann durch gezielte Modifikationen das eigenständige Design des Golf R Variant. Im Heckbereich differenziert er sich durch einen neuen Stoßfänger im „R“ Style, einen Diffusor in hochglänzendem Schwarz, vier verchromte Endrohrblenden der Abgasanlage, sogenannte „Aeroflaps“ an den D-Säulen und eine LED-Kennzeichenbeleuchtung von den übrigen Variant-Modellen der Baureihe. Im Fall des Golf R Variant ebenfalls Serie: die dunkelroten Rückleuchten.

Vorn gibt sich der Golf R Variant am ebenfalls R-spezifischen Stoßfänger mit besonders großen Lufteinlässen, einem eigenständigen Kühlerschutzgitter (mit „R“ Logo) sowie serienmäßigen Bi-Xenonscheinwerfern mit R-spezifischem Tagfahrlicht zu erkennen. Das LED-Tagfahrlicht bildet unterhalb der Doppelscheinwerfer stilistisch ein prägnantes, doppeltes „U“ und projiziert so bei Tag und Nacht ein besonders markantes Lichtdesign.

Im Interieur setzt sich der neue Golf R Variant mit Top-Sportsitzen im Materialmix „Stoff-Alcantara“ (Sitzbezüge in Stoff „Race“, Wangeninnenseiten in Alcantara, Ziernähte in „Kristallgrau“, „R Logo“ auf der Rückenlehne), einer blauen Ambientebeleuchtung, Klimaautomatik und einem Radio-CD-System („Composition Touch“) in Szene. Optional bietet Volkswagen für den Golf R Variant unter anderem die Lederausstattung „Nappa Carbon“ inklusive beheizbarer Vordersitze an. Die Wangeninnenseiten und Kopfstützen sind dabei stets mit einem dunklen Leder im „Carbon Style“ bezogen; die Sitzmittelbahnen können indes wahlweise in einem ebenfalls dunklen oder hellen Leder in „Nappa“ („Anthrazit“ respektive „Modern Grey“) bestellt werden.

Angepasst wurde die variable Fondsitzanlage an die Optik der vorderen Sportsitze. Wie eingangs skizziert, kennzeichnet den Golf R Variant mit fünf Personen an Bord ein Stauvolumen von 605 Litern (bis zur Rücksitzlehne beladen). Wird der Stauraum mit seiner Mindestbreite von 1.003 mm und Mindesthöhe von 936 mm bis an die Lehnen der Vordersitze und unter das Dach genutzt, bietet er ein Volumen von 1.620 Litern. Die Laderaumlänge bis zur Rückbank beträgt 1.055 mm; bis zu den Rücklehnen der Vordersitze ergibt sich eine Laderaumlänge von 1.831 mm. Stauraum-Features. Der Ladeboden im Gepäckraum lässt sich in der Höhe variieren oder mit wenigen Handgriffen ganz ausbauen.

Ebenfalls generell an Bord: eine als Rollo ausgeführte Gepäckraumabdeckung. Sie kann bei Nichtgebrauch ebenso wie die Netztrennwand unter dem Ladeboden verstaut werden. Praktisch: die Fernentriegelung der 60:40 teilbaren Rücksitzlehnen und die Lehnenklappung. Die Lehnen werden dabei einfach über Entriegelungshebel in den Seitenwänden des Kofferraums aus ihrer Arretierung gelöst; danach kippen sie automatisch nach vorn und bilden zusammen mit dem Ladeboden eine nahezu ebene Staufläche.

Der neue Golf R Variant wird wie die zwei- oder viertürige Schrägheckversion von einem weiterentwickelten Vierzylindermotor der Baureihe EA888 angetrieben. Er leistet besagte 221 kW / 300 PS (bei 5.500 bis 6.200 U/min) – einer der stärksten Vierzylindermotoren auf dem Markt. Das maximale Drehmoment von 380 Newtonmetern steht in dem beachtlichen Drehzahlfenster von 1.800 bis 5.500 U/min zur Verfügung.

Ein exclusives Feature an Bord des Golf R Variant ist die in Verbindung mit DCC serienmäßige und sonst optionale Fahrprofilauswahl. Insgesamt vier und in Verbindung mit DCC fünf Fahrprogramme stehen zur Verfügung: „Eco“, „Normal“, „Individual“ sowie – speziell auf die R-Modelle zugeschnitten – „Race“; in Kombination mit DCC gibt es zusätzlich den Modus „Comfort“. Alle Modi wurden spezifisch auf den Golf R Variant abgestimmt. Im Modus „Race“ werden unter anderem die Dämpfung erhöht (und damit die Aufbaubewegungen weiter reduziert) sowie das Ansprechverhalten des Motors und die Schaltpunkte des DSG noch dynamischer ausgelegt.

Das Gegenteil ist im Modus „Eco“ der Fall: Hier werden die Motorsteuerung, die Klimaanlage und weitere Nebenaggregate verbrauchsoptimal geregelt. Darüber hinaus steht im Eco-Modus eine Segelfunktion zur Verfügung; geht der Fahrer vom Gas – etwa beim Heranrollen an eine Ampel oder bei Passagen mit Gefälle – kuppelt das DSG aus und der Motor läuft im Leerlauf. Auf diese Weise kann die kinetische Energie des Golf R Variant optimal genutzt werden. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 1. Mai 2015

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