VW schafft 2000 neue Arbeitsplätze – in den USA

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Der Volkswagen Konzern hat Investitionen am Standort Chattanooga/USA und in die Produktion eines neu entwickelten Soft-Geländewagens für den US-amerikanischen Markt bestätigt. Dazu sollen allein im Bundesstaat Tennessee 600 Millionen US-Dollar investiert und 2000 zusätzliche Arbeitsplätze in den USA geschaffen werden. Die Produktion des neuen Midsize-SUV soll Ende 2016 in Chattanooga anlaufen. Ab 2017 könnte der Siebensitzer auch in China von FAW-Volkswagen produziert werden. Für den Vortrieb soll in beiden Fällen ein 2,0-Liter TSI-Benzinmotor mit etwa 200 PS sorgen. Volkswagen besetzt damit das bislang frei gelassene Segment von größeren, preiswerteren SUV, das sich in USA und China steigender Beliebtheit erfreut. Wettbewerber sind unter anderem der Hyundai Santa Fé und der Toyota Highlander.

„Mehr denn je müssen und wollen wir die spezifischen Wünsche unserer US-amerikanischen Kunden in den Fokus rücken, um sie mit unseren Fahrzeugen nicht nur zu überzeugen, sondern zu begeistern. Schritt für Schritt wollen wir so Vertrauen in die Marke Volkswagen zurück erobern“, sagte Michael Horn, Präsident und CEO der Volkswagen Group of America. „Die Vereinigten Staaten von Amerika gehören weiterhin zu einem der wichtigsten Märkte für Volkswagen“, so Horn weiter.

Neben den Investitionen in den Bau des neuen Fahrzeugs, das auf der Studie CrossBlue basiert, entsteht auf dem Werksgelände in Chattanooga derzeit ein Entwicklungs- und Planungszentrum für die USA, in dem Projekte für den nordamerikanischen Markt gesteuert werden. Durch mehr Kundennähe sollen marktspezifische Veränderungen an Fahrzeugen schneller umgesetzt werden.

Um die Produktion des neuen Midsize-SUV für Nordamerika logistisch zu gewährleisten, werden die vorhandenen Flächen im Werk Chattanooga derzeit um insgesamt 50.000 Quadratmeter erweitert. Die Produktion des Neuen wird in die bestehenden Fabrikstrukturen am Standort integriert.

Volkswagen hat bislang bereits mehr als eine Milliarde US-Dollar in sein Werk in Tennessee investiert. Derzeit arbeiten hier mehr als 2400 Mitarbeiter, im Sommer rollte der 500.000ste US-Passat vom Band. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 4. November 2015

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