Winterzeit – Gefahrenzeit

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Die weiße Pracht hält unaufhaltsam Einzug in Deutschland. Das Auto ist winterbereift und hat Frostschutz im Kühler. Aber wie sieht es mit den Wintervorbereitungen des Fahrers aus? Bevor es losgeht geht, heißt es jetzt: Eiskratzen und Schneefegen! Ein kleines Guckloch in der Frontscheibe reicht nicht! Für den Überblick muss alles frei sein. Auch die Seitenscheiben und die Rückspiegel. Und der Schnee muss runter. Von der Haube und vom Dach. Darum sollten Sie jetzt früher an den Start gehen. Denn neben den Vorbereitungen dauert auch das Fahren jetzt länger. Sanft fahren ist jetzt angesagt. Keine heftigen Lenkbewegungen. Langsam in die Kurven fahren.

Aber auch für Fußgänger kann der Winter gefährlich werden. Blitzeis und Schneeglätte reißen ihnen schnell die Füße weg. Aber die Gefahr droht auch von oben durch Schnee auf dem Dach! Hausbesitzer sollten daher regelmäßig einen Blick auf das Dach werfen. Denn in manchen Regionen Deutschlands kommt es immer wieder zu Verformungen, Rissen und Einstürzen, weil das Dach die Schneelast nicht mehr trägt. Eine 10 cm dicke Schneeschicht kann, abhängig vom Grad der Vereisung und dem Wassergehalt, mehr als 100 kg pro Quadratmeter wiegen. Wer unsicher ist, ob das Dach die Lasten noch trägt, sollte rechtzeitig einen Dachdeckerinnungsbetrieb fragen oder bei der Feuerwehr anrufen.

Wenn Tauwetter einsetzt, dann entstehen an den Dachrinnen riesige Eiszapfen, denen Hausbesitzer nicht allein zu Leibe rücken sollten. Sicherheitsexperte Christian Weishuber: „Auf keinen Fall selbst auf das Dach klettern und in Eigenregie versuchen, die Schneemassen vom Dach zu schaufeln oder die Eiszapfen abzuschlagen. Das ist Sache von Fachleuten, die der eisigen Gefahr mit Axt und Motorsäge beikommen. Gleiches gilt auch für Dachlawinen, die fachgerecht entschärft werden müssen.“ (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 4. Januar 2015

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