Audi A4 2.7 TDI multitronic Testbericht

Manche Dinge kamen automobiltechnisch gesehen einfach zu früh. So konnte sich der Wankelmotor bis heute nicht durchsetzen. Die früher belächelte stufenlose Automatik hingegen ist aktueller denn je, beispielsweise im Audi A4 2.7 multitronic. Michael Weyland hat den Wagen intensiv unter die Lupe genommen.

Die Älteren unter Ihnen kennen sicher noch den Satz „Der fährt vorwärts so schnell wie rückwärts!“ Gemeint war der DAF 66. Er hatte eine stufenlose Automatik namens „Variomatic“. Damit erschöpfen sich allerdings im Wesentlichen die Ähnlichkeiten mit dem aktuellen Audi A4 2.7 TDI multitronic. Denn auch die Multitronic ist ein stufenloses Getriebe.

Audi A4 Multitronic Rot Foto

Von vorne zeigt der A4 den auffälligen Single Frame Kühlergrill, die Seitenlinie der Limousine ist sehr elegant, das Heck auffällig dominant. 190 PS beträgt die Leistungsausbeute des 2,7 Liter TDI – Motors. Eine satte Leistung, die komfortables und kraftvolles Fahren garantiert. Den Spurt legt der A4 mit Multitronic in 7,7 Sekunden hin, damit ist er sogar zwei Zehntel schneller als der Sechs-Gang-Handschalter.

Audi A4 Multitronic Zeichnung

In der Spitze liegt er allerdings mit 226 km/h hinter dem handgeschalteten, der schafft 239 km/h. Ich persönlich bin Automatikfan und die Multitronic ist vom Feinsten. Stufenlos meint wirklich stufenlos, man merkt nicht das geringste Rucken. 6,4 Liter Diesel im Euromix sind zudem ein sehr günstiger Wert für ein Auto dieser Größe und Leistungsklasse. Schon die Grundversion Attraction ist ausgesprochen attraktiv ausgestattet, zum Serienumfang gehören angenehme Dinge wie das Infotainmentsystem MMI inklusive Radioanlage, Klimaautomatik und natürlich ein komplettes Sicherheitspaket.

Audi A4 Multitronic Interieur

37.700 EUR Euro kostet der A4 2.7 multitronic als Attraction, 39.000 EUR sind es für den Ambition und den Ambiente. Extras gehen natürlich extra! Achso… Versuchen Sie bitte nicht, ob Sie mit dem Audi A4 multitronic rückwärts irgendwelche Rekorde schaffen. Das ist nicht gut für die Nerven. Weder für Ihre, noch für die Ihrer Mitfahrer.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2015

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