Chevrolet Cruze Auto Testbericht

Es soll ja Männer geben, die Ihrer Frau 1.000 Sterne vom Himmel holen! Dabei wäre es manchmal besser, es bei fünf Sternen zu belassen. Was will ich damit sagen? Viele Frauen fahren mit Autos herum, deren Sicherheitsstandard kaum besser ist als die einer Blechbüchse. Dabei kann man schon für sehr moderate Preise sehr sichere Autos bekommen. Die haben dann zwar nur fünf Sterne, aber die sind mehr wert als die 1.000 am Himmel. Michael Weyland hat genau solch ein Auto getestet.


Foto Chevrolet Cruze Testbericht

Los geht´s!
Also ich denke, es ist mittlerweile hinlänglich bekannt, dass der Name Cruze aufs das Cruisen zurückzuführen ist. Mein schnellstes Lexikon, Wikipedia; definiert das Ganze mit dem langsamen Entlangfahren an von vielen Passanten frequentierten Orten und entstanden ist das natürlich in der Heimat von Chevrolet, den USA.

Das Outfit!
Was man aber doch noch mal erwähnen sollte ist, dass der Cruze deutlich größer ausgefallen ist, als man es bei seiner Kategorie erwartet hätte. Offiziell gehört er nämlich zur Kompaktklasse, er wirkt aber wie ein Vertreter der Mittelklasse.

Power und Drive!
Wer den Cruze als Benziner fahren will, kann zwischen 113 und 141 wählen, der Diesel hat 150. Wir haben die 113 PS Version getestet und festgestellt, dass man schon mit dem Motor mehr als Cruisen kann. Der Wagen spurtet in 12,5 Sekunden auf Tempo 100 und ist 185 Kilometer schnell. Im Schnitt benötigt er dafür 6,8 Liter Treibstoff. Interessant ist auch die brandaktuelle Einstufung in Sachen Euro-NCAP. Der Cruze hat mit fünf Sternen die Bestnote im normierten Sicherheitstestprogramm für Neufahrzeuge erreicht. Nach EuroNCAP erzielte er 79 von 100 Punkten und ist somit eines der sichersten Fahrzeuge in seiner Klasse. 16 Punkte gab es beim Frontalaufprall, 8 Punkte beim Seitencrash gegen eine sich bewegende deformierbare Barriere. Seit Beginn der Sicherheitsbewertungen durch EuroNCAP im Jahre 1997 ist der Cruze der erste Wagen, der in beiden Tests die maximale Punktzahl erreicht hat. Das ist vor allem dann ein beruhigendes Gefühl, wenn man nicht nur cruisen will, sondern mal etwas ambitionierter durch die Kurven will, um nicht heizen zu sagen!

Die Kosten!
Ab 14.990,– Euro kann man Eigentümer des Cruze werden, dafür gibt es den 1,6 Liter mit 113 PS. Als 1,6 LS, so wir ihn getestet haben, geht es mit 17.190,– Euro los. Der teuerste Cruze ist mit 21.290,– Euro der 2 Liter Diesel als LT. Doch egal, welche Version man wählt, der Wagen ist wirklich ein Schnäppchen.

Das Gesamtbild!
Das Fazit beim Chevrolet Cruze kann man auf einen ganz einfachen Nenner bringen. Er ist gut, sicher und vor allem preiswert!

Quelle: Michael Weyland von was-audio.de



Beitrag zuletzt aktualisiert am 30. September 2014

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