Ssang­Yong Korando Fahrbericht

Für die Insider in der Automobilszene ist SsangYong keine neue Automobilmarke in Deutschland, sondern ein Rückkehrer, es gab die Marke in der Tat schon einmal hier bei uns. Nun wird der Vertrieb durch eine eigene Tochtergesellschaft betrieben und das ist sicher eine gute Entscheidung!

SsangYong ist zurück! Und womit könnte man eine solche Rückkehr besser unterstreichen als mit einem neuen Auto? Das koreanische Unternehmen hat sich dazu entschieden, dafür auf den neuen Crossover-SUV Korando zu setzen und das ist sicher eine gute Entscheidung, denn der Korando bringt mit seinem europäischen Design frischen Wind in das Segment der Crossover-Fahrzeuge.

Worum geht es?
Namen sind zwar einem Sprichwort zufolge Schall und Rauch, aber zu Unterscheidungszwecken durchaus sinnvoll. Der „Mann fährt ein Auto“ ist nämlich nicht ganz so präzise und zuzuordnen wie „Vicco von Müller-Lüdenscheid fährt einen Ssangyong Korando“.  Michael Weyland hat ihn auch gefahren und sich auch so seine Gedanken zum Namen gemacht!
 
Los geht´s! 
Asienaffine Menschen könnten bei dem Namen „Korando“ in die Irre geleitet werden und das hat eine einfache Logik. Judo bedeutet übersetzt „sanfter Weg”, Karate heißt korrekt eigentlich Karate Do, also “Weg der leeren Hand“ und Taekwondo steht frei übersetzt für „Weg von Fuß und Faust“. Nach der Logik müsste Korando eigentlich der „Weg des Koran“ sein, aber mit Religion hat  der Korando von Ssangyong nicht zu tun, bestenfalls mit dem „Weg des Fahrens“ , aber –  so gut ist mein Koreanisch nun auch wieder nicht, um eine deutsche Bierwerbung zu adaptieren!

Den Korando Fahrbericht jetzt als Mp3 anhören:

 
Ssangyong Korando Foto

Das Outfit!
Beim Ssang­Yong Korando handelt es sich um einen SUV, dessen markante Linien die Identität von SsangYong zum Ausdruck bringen. Apropos: Wo wir schon bei Namen waren.  Ssang­Yong  ist natürlich korea­nisch und steht für „Zwil­lings­dra­che“.

Power und Drive!
Der 2-Liter-e-XDi200 Dieselmotor leistet 175 PS. Wahlweise ist er mit Frontantrieb und einem automatisch zuschaltenden Allradantrieb lieferbar. In der Fronttrieblerversion benötigt die Schaltgetriebeausführung 6,1 Liter Diesel je 100 Kilometer im Euromix, die Allradvariante benötigt 6,4.
 
Die Innenausstattung!
Schon der Crystal bringt  ein CD-Radio mit USB-Schnittstelle und Lenkradfernbedienung, Bluetooth-Schnittstelle, Klimaanlage und eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Eco-Funktion mit.  Beim Quartz und Sapphire finden sich mit Sitzheizung, Lederlenkrad und einer Klimaautomatik weitere Annehmlichkeiten. Der Sapphire hat sogar Ledersitze. 
 
Die Kosten!
Der preisgünstigste Korando ist der frontgetriebene Crystal für 22.990 Euro. Den Allradler gibt es ab 26.490 Euro, er hat dann schon die Ausstattung Quartz. Selbst der Sapphire ist mit 27.990 Euro immer noch günstig!
 
Das Gesamtbild!
Ein Wortspiel zum Schluss gefällig? Wenn SIE den „Weg das Fahrens“ mal unter die Räder nehmen wollen, dann sollten Sie vielleicht einmal einen Hort der Zwillingsdrachen aufsuchen. Zu gut deutsch. Ab zum Ssang­Yong  Händler und Korando fahren!  Was Korando wirklich heißt, weiß ich übrigens immer noch nicht!
 

Video Korando Fahrbericht


Beitrag zuletzt aktualisiert am 6. Oktober 2015

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