VW Passat Fahrbericht

Ein Wind auf vier Rädern – der Passat! Es gibt Autonamen, die konnten einen am Anfang in die Irre führen, weil man etwas völlig anderes erwartete. Der Passat zum Beispiel war ursprünglich nur ein Wind, der in Seefahrerkreisen geläufig war, vermutlich auch bei Piloten. Heute verbindet man den Begriff mit Sicherheit zuerst mit einem Auto!

Also ich prophezeie mal, dass es ein Unterschied ist, ob sie mit einem Segler oder mit einem Autofahrer über den Passat sprechen. Während der Segler überlegen wird, ob sie mit ihm über den Nordost- oder Südostpassat sprechen wollen, wird der autoaffine Mensch sofort fragen, ob sie eine Limousine meinen oder einen Kombi, mit oder ohne Automatikgetriebe und mit welcher Motorisierung.


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Vw Passat im Fahrbericht

Das Outfit!
Ich kann Sie beruhigen, wir müssen jetzt nicht über Windrichtungen sprechen, hier geht es natürlich um das Fahrzeug und um den Kombi, der bei VW Variant genannt wird. Der neue Passat folgt im Frontpartiedesign dem Phaeton, der Frontbereich wird geprägt durch einen Grill mit vier Querspangen; die Höhe des Grills entspricht in etwa jener der Scheinwerfer.

Power und Drive!
Zehn Motoren von 105 PS bis 300 PS stehen zur Auswahl, die TDI-Versionen sind serienmäßig mit der BlueMotion Technology ausgestattet. In unserem Testfahrzeug verrichtete ein 2.0 TSI mit 211 PS die Vortriebsarbeit. Der Passat 2.0 TSI ist als Variant 235 km/h schnell, den Sprint auf 100 km/h absolviert der Wagen als Kombi in 7,7 Sekunden. Der Durchschnittsverbrauch des Turbomotors liegt im Euromix bei 7,2 l/100 km.

Die Innenausstattung!
Schon als Trendline hat ein Passat neben der Zentralverriegelung, Klimaanlage (Climatic), elektromechanische Servolenkung, rundum elektrische Fensterheber, elektronische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion und eine automatische Öffnung der Gepäckraumklappe an Bord. Im Comfortline sind neben den Standardfeatures des Trendline dann das Radio-CD-System RCD 310 mit Doppel- und Digitaltuner, MP3-Wiedergabefunktion und Multimedia-Buchse AUX-IN dabei. Dazu kommen die automatische Fahrlichtschaltung, der Park Pilot für Front- und Heckbereich, sicherheitsoptimierte Kopfstützen mit zusätzlicher Längseinstellung und ein Regensensor.

Die Kosten!
Den Passat Variant gibt es ab 25.775 Euro, die Version 2.0 TSI geht bei 33.675 Euro los.

Das Gesamtbild!
Der Passat Variant ist genau so ausgefallen, wie man es von einem Volkswagen erwartet. Gut aussehend und solide. Und dass ein VW zudem noch gut im Werterhalt ist, braucht man sicherlich nicht extra zu erwähnen.


Post zuletzt aktualisiert: 1. Februar 2017

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