Reisetaschen für Oldtimer-Fahrer

Im Frühjahr gehen Zahlreiche Oldtimer-Liebhaber holen ihre Schmuckstücke aus der Garage und fahren der Sonne entgegen, Zeit auch mal eine passende Reisetaschen für den Kurztrip zu suchen.

Über den Winter haben sie ihre wertvollen Fahrzeuge gehegt und gepflegt und auch während der Saison brauchen die Autos viel Zuwendung; der Kampf gegen Rost und für blitzendes Chrom muss täglich gewonnen werden. Da ist es verständlich, dass die Besitzer behutsam mit ihren Schätzen umgehen und eher gelegentliche Spaß-Fahrten absolvieren, statt permanent brachial Kilometer zu fressen – von einigen speziellen Rallys als Highlight einmal abgesehen.

Wenn man sich die automobilen Klassiker ansieht, ist es schade, dass sie das Straßenbild nicht häufiger prägen. Sie wären inmitten heutiger Monotonie ein nostalgischer Wink aus Zeiten mit ausdrucksvollerem Design. Doch so schön die Oldies sind: Besonders viel Platz, vor allem im Kofferraum, bieten viele von ihnen nicht. Für ihren heutigen Zweck – Kurztrips mit Freizeit-Charakter – ist das jedoch nicht problematisch.

Oldtimer-Fans lieben das Detail, das sich perfekt einfügt in die Gesamtkomposition. Doch wer hat sich schon einmal gefragt, welche Reisetasche sich am besten für einen kleinen Ausflug mit dem Oldtimer eignet?

Leder Weekender Tasche
Solche Weekender Vintage Reisetaschen gibt es ab 100 Euro aufwärts.
Die Anforderungen an den Weekender:

  • Genug Fassungsvermögen für die Kurzreise
  • Muss ästhetisch zum Oldtimer passen
  • Innentasche für Portemonnaie, Reisepass usw.
  • Leicht und trotzdem Strapazierfähig

Ein moderner Rollkoffer mag als Kontrast funktionieren, doch eine optimale Lösung ist er nicht.

Die richtige Freizeittasche für die Wochenendreise

Diese Taschen wurden benannt nach ihrem hauptsächlichen Einsatz: Wochenendreise. Deshalb sind sie nicht so groß wie ein kapitaler Koffer, bieten aber dennoch genügend Stauraum für alles, was man innerhalb von ein paar Tagen fern der Heimat braucht. Sie sind auch nicht so starr wie ein Hartschalen-Koffer, vielmehr knautschfähig und formbar, sodass sie auch bei beengten Platzverhältnissen ihre Nische finden.

Ihr stärkstes Argument für einen Platz im Oldtimer ist ihre Optik. Das strapazierfähige Leder erinnert an frühere Epochen, als Gepäck mit der Zeit die Würde eines Klassikers annahm. Der lange Gebrauch des kunstvoll gepflegten Reisegepäcks zeugte von der Weltläufigkeit und dem Charakter seines Besitzers – ein Flair, das sowohl Oldtimer als auch Weekender ausstrahlen. Reisetaschen aus kräftigem Leder passen hervorragend zur Ausfahrt mit dem Old- und Youngtimer, weil beide etwas Bleibendes und Schönes sind. Botschaften gegen die Flüchtigkeit, stabile Anker gegen schnelle Moden.

Eine kurze Geschichte des Weekenders

Zwar ist der Weekender als eigene Taschenkategorie erst seit dem Sommer 2007 in Deutschland einem breiteren Publikum bekannt. Es gab erste Artikel, die seinen Siegeszug in der Modewelt als eine perfekte Fashion-Antwort auf den Trend zu Städtetrips übers Wochenende feierten, und auch über die hierzulande dominierende Online-Suchmaschine wuchsen die Anfragen deutlich. In den USA war der Begriff schon vorher bekannt und wurde von den Menschen aktiv nachgefragt. Seitdem steigt die Attraktivität der handgepäck nachhaltig an.

Doch ist es sehr wahrscheinlich, dass lediglich der Begriff zu dieser Zeit populär wurde, das damit bezeichnete Gepäckstück aber wesentlich älter ist.

Im Film „Bugsy“, der Anfang der Neunzigerjahre des 20. Jahrhunderts in die Kinos kam und 50 bis 60 Jahre vorher spielt, kommt eine Tasche vor, die heute unter dem Namen „Weekender“ verkauft werden würde (und wird). Dort wird sie allerdings nicht für einen Kurztrip, sondern für einen Haufen Geldscheine verwendet.

In Hollywood sehr beliebt

Apropos Filme: Wer bewusst sucht, der findet die Reisetaschen in vielen Movies und Serien. In „Darjeeling Limited“ komplettieren sie die warme Visualität ebenso, wie sie in einigen Folgen von „Better Call Saul“ den Juristen als stylisches Accessoire um die Schultern hängen.

Das wohl deutlichste TV-Bekenntnis zum Leder-Weekender hat der deutsche Autor Heinz Strunk abgegeben. In einer Folge von „Bauerfeind assistiert…“ kommentiert Strunk die Reisetaschen, als die beiden in einem Geschäft vor einigen Exemplaren stehen. Begeistert bricht es aus ihm heraus, dass Gepäck ein wichtiges Element beim Reisen ist, eben nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch sein muss. Radikal äußert er sich über Menschen mit dem typischen Gepäck, über das sie sich keine Gedanken gemacht haben, das sie achtlos gekauft haben, ohne auf Schönheit Wert zu legen.

Der Weekender ist in der Breite angekommen, hat sich etabliert im Bewusstsein der Menschen – und ist dennoch kein Massenprodukt. Im Gegenteil: Nach wie vor sticht man heraus mit solch einem Teil.

Es gibt einige Weekender-Marken, deren Produkte bei den Kunden regelmäßig sehr gut ankommen:

Auf Weekender-Taschen.de finden sich ausgesuchte Modelle aus Leder für Damen und Herren, die beim Ausstieg aus ihrem Oldtimer einen eleganten Auftritt hinlegen wollen.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 30. April 2017

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