Baustellen Schleswig-Holstein

Liste der Baustellen in Schleswig-Holstein. Klicken sie dafür auf die Grafik. Dies sind die aktuellen und geplanten Baustellen auf Autobahnen und Bundesstraßen im Land Schleswig-Holstein.

Das Bundesland Schleswig-Holstein hat ein leistungsfähiges Straßennetz. Heute steht ein überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufendes Autobahnnetz zur besseren Verkehrsanbindung Schleswig-Holsteins an das nationale sowie internationale Autobahnnetz und zur Erschließung des Landes zur Verfügung.

Die Hauptachsen laufen von Heide (A 23), Flensburg (A 7), Kiel (A 215 / A 7), Heiligenhafen/Lübeck (A 1) und Berlin (A 24) auf Hamburg zu.

Schleswig-Holstein verfügt über ein Autobahnnetz von 543,847 Kilometer Länge. Davon sind
1533,470 Kilometer Bundesstraßen und 3671,897 Km Landesstraßen. Desweiteren gibt es noch 4124,546 Kilometer Kreisstraßen. Somit umfasst das gesamte Straßennetz über 9873 Kilometer.

Mit rund 144 km ist die BAB 7 die längste Autobahn in Schleswig-Holstein.
Die Baustellen der A 21 nördlich von Stolpe, die A 23 im Raum Itzehoe und der 6-streifige Ausbau der A 7 zwischen Bordesholmer Dreieck und Hamburg sorgten für Verkehrsbehinderungen teilweise mit langen Staus. Darauf müssen sich die Verkehrsteilnehmer darauf einstellen.

Im Jahr 2015 wurden in Schleswig-Holstein erst- mals über 85.000 Verkehrsunfälle registriert. Auch auf den Autobahnen ist mit 24,5% ein deutlicher Anstieg feststellbar. Dieser ist im Wesentlichen auf die regen Bautätigkeiten auf den Autobahnen zurückzuführen.

Auf der A 7 hat sich die Anzahl der Verunglückten deutlich verringert. Ursächlich dürften die Baumaßnahmen und
die damit verbundenen Verkehrsanordnungen sein. Dennoch zählen die Autobahnen zu den sichersten Verkehrswegen, die zugleich von großer wirtschaftlicher und touristischer Bedeutung sind. Nur mit umfangreichen Baumaßnahmen kann diese Leistungskraft erhalten bleiben.

Dokumentation zur Ausbau der A7 in Schleswig-Holstein

Baustellen Schleswig-Holstein

Grafik Baustellen Schleswig-Holstein
Karte der Baustellen in Schleswig-Holstein

Unfallursachen

Im Vergleich zu allen anderen Autobahnen in Schleswig-Holstein ist auf der A 215 die höchste Anzahl der Verunglückten seit mehr als 10 Jahren (+207%) bei gleichzeitigem Anstieg der Unfallzahlen zu verzeichnen. Die nähere Betrachtung weist eine ungewöhnliche Häufung im Bereich der Strecke von km 10,5 (Rumohr) bis 18,5 (Mielkendorf) auf. In fast gleicher Anzahl sind beide Fahrtrichtungen betroffen. Bei diesen 39 Unfällen wurden 29 Personen verletzt, manche auch so schwer, dass sie im Krankenhaus stationär versorgt werden mussten. Die Polizei wird das Unfallgeschehen auf der A 215 beobachten und die Verkehrsüberwachung intensivieren.

Die Hauptunfallursachen in Schleswig-Holstein sind:

  • Missachtung der Vorfahrt
  • Nicht angepasste Geschwindigkeit
  • Fehler beim Abbiegen und Rückwärtsfahren
  • Fahren unter Einfluss von Alkohol, Drogen und Medikamenten
  • Unterschreitung des Sicherheitsabstandes
  • Benutzung der falschen Fahrbahn
  • Fehler beim Überholen

Männer verunfallten häufiger als Frauen aufgrund von Übermüdung (88,0%) und Alkoholeinfluss (90,0%). Frauen verursachten rund 1/3 der Verkehrsunfälle (34,1%) beim Einfädeln in den fließenden Verkehr.
Eine Veränderung ist erkennbar bei dem Anteil der Jungen Fahrer sowie der Senioren. Von allen ermittelten Unfallverursachern (1.493 VU) sind die Jungen Fahrer (18 bis unter 25 Jahre) mit einem Anteil von 17,8% (Vorjahr: 16,9%) am Unfallgeschehen beteiligt. Die Altersgruppe der Senioren (65+ Lebensjahre) verursachen 10,8% (Vor- jahr: 9,4%) dieser Verkehrsunfälle. Damit ist ihr Anteil das zweite Jahr in Folge gestiegen.

Als eine der Hauptverkehrsadern in Schleswig-Holstein wird die A 7 nun zwischen Hamburg-Stellingen und dem Autobahndreieck Bordesholm auf einer Gesamtlänge von rund 65 km erweitert. Zukünftig werden je Fahrtrichtung drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.

Die Strecke ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt, die wiederum von so genannten Entspannungsstücken unterbrochen werden. In den Bauabschnitten sind die Breiten der Fahrstreifen so bemessen, dass durchgängig die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h angesetzt ist. Dennoch ist für größere Fahrzeuge ein Überholverbot angeordnet. Weitere Informationen gibt es Unfallbericht SH (PDF)

Weitere Links zu Verkehr und Mobilität in Schleswig-Holstein:


Beitrag zuletzt aktualisiert am 7. November 2017

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*