5 Tipps wie du Unfälle vermeiden kannst

Jedes Jahr ruft der Deutschen Verkehrssicherheitsrat DVR zum Tag der Verkehrssicherheit auf und gibt Tipps wie man unfälle vermeiden kann.

Trotz sinkender Unfallzahlen sterben durchschnittlich immer noch zehn Menschen pro Tag auf deutschen Straßen. Bundesweit organisieren daher Städte, Gemeinden und Verbände Aktionen für mehr Verkehrssicherheit und weniger Autounfälle.

Laut dem VerkehrsschutzRatgeber gibt es 573 Autos pro 1000 Einwohner. Pro Jahr gibt es über zwei Millionen Unfälle mit Sachschäden und leichten Verletzungen.

Daher empfiehlt der DVR folgende Tipps um Unfälle zu vermeiden:

  1. Hände weg vom Handy und nicht ohne Freisprechanlage am Steuer telefonieren
  2. Abstand halten
  3. vorausschauend fahren und reagieren
  4. langsames und aufmerksames Fahren
  5. Fairness im Straßenverkehr (eher Defensiv fahren und anderen auch mal ein Fehler verzeihen statt aggressiv zu reagieren)

Zu dem Aktionstag ruft der DVR, jeden Juni, mit Unterstützung vom Verkehrsminister auf:

„Verkehrssicherheit ist vorrangig eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir alle müssen unsere Verantwortung wahrnehmen und uns der Risiken unachtsamen Verhaltens im Straßenverkehr bewusst sein.“ Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer

Foto: Autofahrer schnallt sich an.
Schauspieler Bozian setzt sich für mehr Verkehrssicherheit ein und macht darauf aufmerksam, dass man sich auch auf kurzen Strecken anschnallen soll.
Das findet auch Bernhard Bozian, bekannt aus Serien wie „Marienhof“ oder „Anna und die Liebe“: „Ein Unfall kann alles auf den Kopf stellen: für mich, aber auch für meine Familie und meine Freundin. Ich fahre immer angeschnallt – auch kurze Wege. Das Leben ist viel zu schön, um es leichtfertig aufs Spiel zu setzen.“

Der 29-Jährige Schauspieler appelliert zudem für mehr Rücksicht und Gelassenheit: „Aggressives Verhalten im Straßenverkehr geht gar nicht. Jeder und jede sollte sich das bewusst machen, bevor er oder sie den Schlüssel herumdreht. Mit mehr Rücksicht und Gelassenheit kommt man viel entspannter an.“
Fast 20 Prozent aller bei Verkehrsunfällen getöteten Fahrzeuginsassen sind nicht angeschnallt.

Anzahl der tödlichen Unfälle sinkt durch Prevention

Die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr wird erstmals seit drei Jahren sinken und 2016 voraussichtlich einen neuen Tiefstand erreichen. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf vorliegenden Daten von Januar bis September 2016 basieren, dürfte die Zahl der Todesopfer 2016 voraussichtlich bei etwa 3300 liegen. Das wären rund 160 Verkehrstote oder knapp fünf Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Bei den Verletzten ist eine leichte Zunahme um etwa ein Prozent auf annähernd 400.000 zu erwarten.

Die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Unfälle wird bis zum Jahresende voraussichtlich um drei Prozent auf etwa 2,6 Millionen steigen und damit den höchsten Stand seit der deutschen Vereinigung erreichen. Dabei wird sich die Zahl der Unfälle mit Personenschaden schätzungsweise um rund ein Prozent auf etwa 308.000 erhöhen. Bei den Unfällen mit ausschließlich Sachschaden wird ein Anstieg um etwa vier Prozent auf 2,3 Millionen erwartet.

Genauere Hintergründe liegen noch nicht vor. Zum Rückgang der Zahl der Verkehrstoten dürfte aber auch die insgesamt ungünstige Witterung im ersten Halbjahr beigetragen haben. Bei schlechtem Wetter sind weniger ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Kraftradfahrer und Fußgänger unterwegs. Darauf deuten auch die tiefer gegliederten Ergebnisse für Januar bis August 2016 hin: 453 Menschen starben in den ersten acht Monaten des Jahres 2016 als Fahrer und Mitfahrer von Krafträdern, das waren fast 100 Menschen weniger als 2015. 296 Menschen waren zu Fuß (-18 Personen) und 244 mit dem Fahrrad (- 8 Personen) unterwegs, als sie tödlich verunglückten. Die Zahl der getöteten Pkw-Insassen ging um 14 Personen auf 1018 zurück.(ampbet/jri)

Deutsche Intinatiativen für weniger Autounfälle


Beitrag zuletzt aktualisiert am 21. November 2017

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