Unter dem Motto „Freie Fahrt für gutes Licht“ können Autofahrer vom 1. bis 31. Oktober 2023 ihre Fahrzeugbeleuchtung kostenlos überprüfen lassen. Viele Augenoptiker bieten dazu im Aktionsmonat einen kostenfreien Sehtest an.
Partner vom Lichttest sind der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA), Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Deutschen Verkehrswacht e.V. (DVW) initiiert wurde.
Geschätzt nehmen jährlich mehrere Millionen Fahrzeuge teil. Jeder dritte Pkw fährt mit mangelhafter Beleuchtung.
Beim Licht-Test wird die aktive Fahrzeugbeleuchtung auf Funktion und richtige Einstellung nach den Vorgaben der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) überprüft. Kleine Mängel werden sofort & kostenlos behoben, nur Ersatzteile und umfangreiche Einstellarbeiten müssen bezahlt werden.

Prüfpunkte beim Lichttest
Folgende neun Punkte werden beim Lichttest geprüft:
- Fern- und Abblendlicht
- Nebel-, Such-, Arbeits- und andere Zusatzscheinwerfer/-leuchten, Tagfahrlicht und Abbiegescheinwerfer
- Rückfahrscheinwerfer
- Begrenzungs- und Parkleuchten
- Bremsleuchten
- Schlussleuchten
- Warnblinkanlage
- Fahrtrichtungsanzeiger
- Nebelschlussleuchte
Mehr zum Lichttest im Video
Mängel an der Fahrzeugbeleuchtung und Sehprobleme erhöhen die Unsicherheit des Fahrers und somit die Unfallgefahr. Nicht nur in der dunklen Jahreszeit und bei schlechten Sichtverhältnissen durch Reflexionen, Nebel, Regen oder Schnee sind gutes Licht und gute Sicht absolut unerlässlich. Bei der ADAC-Sehtestmobil-Tour fiel auf: Jeder zweite Fahrer sah nicht ausreichend, weil er unbemerkt fehlsichtig geworden war oder die getragene Brille bzw. Kontaktlinsen nicht den aktuellen Werten entsprachen. Die Auswertung des jährlichen Licht-Tests kommt zu ähnlichen Ergebnissen in punkto Scheinwerfer.

Bei einer bundesweiten Beleuchtungsaktion stellten ADAC-Techniker bei 46,8 % der überprüften Fahrzeuge mindestens einen Mangel fest. Bei 14 Prozent war das Abblendlicht zu tief eingestellt: Bei den ohnehin schlechten Sichtverhältnissen im Herbst ist eine geringere Leuchtweite nicht ungefährlich. Mehr als 13 Prozent der Scheinwerfer strahlten zu hoch. Falsche Scheinwerfereinstellungen kommen häufig vor und können direkt beim Lichttest schnell und professionell korrigiert werden. Der ADAC appelliert daher an alle Autofahrer, mindestens einmal im Jahr die Beleuchtungsanlage testen zu lassen. Gerade im Herbst und im Winter wo die Tage kürzer werden, ist es wieder höchste Zeit für den Licht-Check.

Im Oktober und November bietet der ADAC im Rahmen der kostenloser Lichttest für alle Autofahrer eine kostenlose Überprüfung an. Dabei checkt der ADAC mit seinem mobilen und stationären Prüfdienst die Funktion und Einstellung der gesamten Beleuchtung am Auto. Dazu gehören Abblend-, Fern- und Tagfahrlicht, Nebel- und Bremsleuchten sowie die Blinker.
Licht-Test Plakette 2023
Nach dem bestandenem Test bekommt man eine Plakette für die Windschutzscheibe.
Jeder dritte Pkw fährt mit schlechtem Autolicht
Die Lichteinstellung am Kraftfahrzeug ist ein unerlässlicher Sicherheitsfaktor Jeder dritte Pkw fährt mit mangelhaftem Autolicht. Das ist das Ergebnis des Jubiläums-Licht-Tests „60 Jahre Sicherheit“. Die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen haben im Oktober 2016 wieder mehrere Millionen Fahrzeugbeleuchtungen überprüft. Insgesamt 138 000 dieser Tests flossen in die Statistik ein.
Die häufigsten Probleme mit dem Autolicht:
✔ Scheinwerfer zu tief, damit sieht man als Autofahrer nicht weit genug.
✔ Scheinwerfer zu hoch, andere Fahrer werden geblendet

Der Aktionsmonat Oktober bietet deshalb eine gute Gelegenheit, Licht und Sicht überprüfen zu lassen. Der ZVA empfiehlt generell, einmal im Jahr einen Augenoptiker aufzusuchen. Denn: Eine Verschlechterung der Sehleistung wird oft zunächst nicht wahrgenommen. Darüber hinaus ist der Augenoptiker immer der richtige Ansprechpartner für alle Belange rund ums Sehen und die passende Brille oder Kontaktlinse für verschiedene Fehlsichtigkeiten und Ansprüche.
Kostenloser Sehtest

Gerade im Herbst und Winter verlangen die Lichtverhältnisse vom menschlichen Auge während der Autofahrt oft hohe Leistungen. Blendende Scheinwerfer in der Dämmerung sind hier nur ein Beispiel. Hat ein Fahrer in dieser Situation eine Sehschwäche, z.B. beim Dämmerungssehen, ist die Unfallgefahr erheblich erhöht, denn es wird früh dunkel und gerade zur Feierabendzeit ist das Verkehrsaufkommen besonders hoch. Die Verkehrs-Sicherheitsexperten vom 6. Sinn raten deshalb, die Augen vor der lichtarmen Jahreszeit noch einmal gründlich prüfen zu lassen.
Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) ist seit vielen Jahren Partner der Aktion Licht-Test, die vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) initiiert wurde. Unter dem Motto „Freie Fahrt für gutes Licht“ können Autofahrer im Oktober wieder ihre Fahrzeugbeleuchtung kostenlos überprüfen lassen. Viele Augenoptiker bieten dazu im Aktionsmonat einen kostenfreien Sehtest an.
Der Aktionsmonat Oktober bietet deshalb eine gute Gelegenheit, Licht und Sicht überprüfen zu lassen. Der ZVA empfiehlt generell, einmal im Jahr einen Augenoptiker aufzusuchen.
Regelmäßige Augenuntersuchungen helfen zudem, nicht nur einen schleichenden Verlust der Sehkraft, sondern auch andere augenärztliche Probleme schneller zu erkennen. Aber nicht nur schlechte Augen beeinträchtigen die Sicht. Auch Mängel am Fahrzeug können dafür verantwortlich sein. Ein Gefahrenherd sind z.B. falsch eingestellte Scheinwerfer, die andere Verkehrsteilnehmer blenden. Ein weiterer entsteht durch verschmutzte Windschutzscheiben, da diese Licht streuen und eine Blendung noch verstärken. Deshalb das Glas regelmäßig von außen wie innen säubern, abgenutzte Wischerblätter rechtzeitig erneuern und den Wischwasserstand sowie Frostschutz kontrollieren. Wer zudem noch Brems-, Park-, Schlussleuchten, Standlicht und Blinker auf einwandfreie Funktion testet, muss auch in der kalten Jahreszeit nicht befürchten, übersehen zu werden.
Häufige Fragen
Das Einstellen der Scheinwerfer kostet ungefähr 10 Euro bei Halogenscheinwerfern.
Xenon- oder LED-Scheinwerfern ist der Betrag ein weniger höher und liegt zwischen 20 und 50 Euro.
Das Überprüfen der Beleuchtung mit Kurvenlicht und das justieren der Leuchtweiten-Regulierung kann auch nochmal mit Kosten verbunden sein.
Ab dem 1. Oktober und bis zum Ende des MOnats starten die Licht-Test-Wochen! Du kannst einen Monat lang kostenlos in den teilnehmenden Werkstätten deine Scheinwerfer überprüfen lassen. Neben Abblendlicht und Fernlicht werden auch Nebelscheinwerfer, Bremslichter, Schlusslichter sowie die Blinker gecheckt.
Bei einem Lichttest werden von den Experten üblicherweise alle Lampen sowie wichtige Komponenten auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Außerdem wird die korrekte Einstellung der Scheinwerfer kontrolliert. In der Regel nimmt dieser Vorgang etwa zwanzig Minuten in Anspruch.
Nein, in der Bundesrepublik gibt es keine Lichtpflicht. Im Ausland allerdings schon. In vielen Ländern Nord- und Osteuropas ist Tagfahrt-Licht hingegen Pflicht. Laut ADAC müssen Autofahrer bei Verstößen mittlerweile in 20 europäischen Staaten mit Bußgeldern von bis zu 200 Euro rechnen.
Falls Sie die Aktion verpassen, können Sie bei Ihrer Werkstatt in ein paar Minuten die Scheinwerfer einstellen lassen. Die Kosten liegen bei ungefähr 20 Euro. Je nach Art der Beleuchtung kann der Preis auch steigen. Zum Beispiel ist das Einstellen von Xenon teurer.
Links zum gratis Lichttest ohne Terminvereinbarung:
- Kostenloser Test bei Vergölst
- Kostenloser Lichttest PLZ-Suche
- ATU Lichttest
- Gratis Lichtest beim TÜV-Nord
- TÜV SÜD kostenlose Licht-Testwochen
- TÜV Rheinland Kostenloser Licht-Test
- Überprüfung der Lichtanlage bei Renault
- Hohes Unfallrisiko im Herbst