Wie kann man AutoMetall einfach schneiden?

Beim Tuning fallen oft Arbeiten der Karosserie an. Viele trauen sich an die Verarbeitung von Metall nicht heran. Der Gedanke, das feste Material zerteilen oder verbinden zu müssen, lässt zumindest den Privatverbraucher lieber zu Holz greifen. Dabei kann es mit dem richtigen Werkzeug und ein wenig Übung so einfach sein. Schweißgeräte und Plasmaschneider sind heutzutage das Standardwerkzeug, wenn es um Metallverarbeitung geht.

Kfz-Meister bei reparieren eines Kotflügels

Moderne Plasmaschneider machen es einfach

Wenn es um die Verarbeitung von Materialien geht, war der Mensch schon immer besonders kreativ. So verwundert es kaum, dass auch für das Schneiden von verschiedensten Metallen mit unterschiedlichen Härtegraden und Dicke nur noch ein Gerät benötigt wird – der Plasmaschneider. Für das nächste Projekt, bei dem man Metallelemente verbauen will, lohnt es sich beispielsweise bei Expondo vorbeizuschauen. Dort findet man Plasmaschneider sowohl für den professionellen Bereich als auch für die Hobbywerkstatt. Ebenso erhält man dort viele Tipps, das nötige Zubehör und Schutzkleidung. Dem nächsten Projekt mit Metall steht also nichts mehr im Wege.

Wie funktioniert ein Plasmaschneider?

Bei einem Plasmaschneider wird an der Spitze des Schneiders ein Lichtbogen erzeugt, der Temperaturen bis 30.000 °C erreicht. Das Metall schmilzt und wird gleichzeitig durch Luftdruck aus der Schneidstelle getrieben. Dadurch sind präzise Schnitte möglich. Der Luftstrom kann bei einigen Modellen auch durch ein Gasgemisch ersetzt werden, welches die Oxidation verhindert und damit die Schnittstelle schützt.

Welche Metalle können geschnitten werden?

Grundsätzlich können elektrisch leitende Metalle geschnitten werden. Dazu gehören beispielsweise Kupfer, Stahl, Aluminium, Titan oder Eisen. Gängige Metalle sind damit abgedeckt.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Die Hobbywerkstatt hat üblicherweise andere Ansprüche als ein Industriebetrieb. Demzufolge haben Plasmaschneider unterschiedliche Stromstärken, die Einfluss darauf haben, wie dick das Metall sein kann, das geschnitten werden soll. Üblicherweise werden auf den Angebotsseiten die Stromstärke, Schneidtiefe und Spannung angegeben. Es gibt sowohl Schneidbrenner für die normale Steckdose als auch für den Starkstromanschluss. Wenn ein Gerät für die normale Steckdose in Betracht gezogen wird, sollte man die niedrigen Stromstärken berücksichtigen, die die Sicherungen hergeben. Für kleine Projekte oder relativ dünne Metallteile können aber auch diese durchaus ausreichend sein.

CNC Plasmaschneider

CNC steht für „Computerized Numerical Control“. Grob übersetzt handelt es sich um einen computergestützten Plasmaschneider, mit dem besonders präzise Schnitte möglich sind. Hierbei wird der Schneider in eine Vorrichtung geklemmt, man hält ihn also nicht mehr selber in der Hand. Dadurch sind auch komplexere Schnittmuster möglich. Trotzdem ist Schutzkleidung beim Umgang mit solchen Temperaturen und heißem Metall Pflicht.

Schutzkleidung

Beim Plasmaschneiden, aber auch beim Schweißen, können Staub und Funken sowie sehr intensives helles Licht entstehen. Es gilt also, die Augen und andere Körperteile vor Verbrennungen zu schützen. Dafür gibt es entsprechend Schweißhandschuhe, -Jacken und -Helme. Den Schutz für die Augen sollte man nicht unterschätzen. Diese müssen nicht nur gegen Funken (geschmolzenes Metall), sondern auch vor Verblendung geschützt werden. Durch verschiedene Strahlungen (auch Ultraviolett und Infrarot) können die Augen geschädigt werden. Beim Schweißen und Schneiden mit Metallen können giftige Gase entstehen, wie zum Beispiel Kohlenmonoxid oder Metalloxide. Ein entsprechender Schweißhelm kann auch hier einen gewissen Grad an Schutz bieten.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 28. Februar 2022