Herrscher der Strasse – Death Race 2000

Das Jahr 2000: Die USA sind nach einer Finanzkrise und einem Militärputsch am Boden, Faschisten haben die Macht übernommen. Um die gewaltgierige Masse zu befriedigen, wird jedes Jahr ein transkontinentales Todesrennen von New York nach Los Angeles veranstaltet. Doch das ist nicht irgendein lahmes Rennen. Unterwegs gilt es, fleißig Punkte zu sammeln – für überfahrene Passanten.

Kinder sind wertvoll, sie bringen viele Zähler, nur für Omis und Opis über 75 kassieren die Racer noch mehr Punkte. Wer glaubt, dass sich Paul W.S. Anderson an solch eine brisante Thematik traut, befindet sich selbstverständlich auf dem Holzweg. Sein B-Actioner „Death Race“ ist kein Eins-zu-eins-Remake des von Roger Corman produzierten Trashkultfilms „Frankensteins Todesrennen“ (OT: „Death Race 2000“), dessen beschriebener Inhalt keinem Massenpublikum der Gegenwart zugemutet werden kann.

Doch Andersons freie Neuauflage schwimmt sich selbstbewusst frei und glänzt mit eigenen Qualitäten. „Death Race“ ist ein sinnfreier, primitiver No Brainer, der ungemein sexy aussieht und mit spektakulären Stunts aufwartet – andererseits aber auch so ziemlich jedes B-Movie-Klischee erfüllt.

Frankensteins Todes-Rennen DVD

Titel Herrscher der Strasse – Death Race 2000
Originaltitel Death Race 2000
Genre Aktion
Schauspieler David Carradine, Simone Griffeth, Sylvester Stallone
Regie Paul Bartel
Drehbuch Robert Thom Charles, B. Griffith
Produzent Roger Corman, Jim Weatherill
Music Paul Chihara
Land USA
Jahr 1975
Länge 80
FSK 16

Mehr von der Kritik zu Death Race bei Filmstarts.de


Beitrag zuletzt aktualisiert am 25. Mai 2016

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